Die Regionale Produktanalyse für Studierende

Außerschulische Lernorte

Lasst euch von steirischen Industriebetrieben inspirieren, entdeckt Technik und Naturwissenschaften direkt vor Ort und entwickelt daraus neue Ideen für den Unterricht. Im Rahmen der Regionalen Produktanalyse werden reale Industrieprodukte untersucht, Zusammenhänge erforscht und praxisnahe Lernsettings für Schüler*innen erarbeitet. So wird Industrie zum außerschulischen Lernort und zur Inspiration für forschendes Lernen.

1. INDUSTRIE ALS LERNORT

Außerschulische Lernorte machen sichtbar, was im Unterricht oft nur theoretisch behandelt wird. Im Rahmen der Lehrveranstaltung besuchen Studierende des Lehramts steirische Industriebetriebe und lernen dort reale Produktionsprozesse, technische Anwendungen und nachhaltige Lösungen kennen.

Im direkten Austausch mit Unternehmen erleben sie, wie Naturwissenschaften, Technik und Innovation im Arbeitsalltag zusammenspielen. So entstehen neue Perspektiven auf fachliche Inhalte – und auf die Frage, wie diese später im eigenen Unterricht lebendig vermittelt werden können.

2. REGIONALE PRODUKTANALYSE

Die Regionale Produktanalyse verbindet reale Industrieprodukte mit naturwissenschaftlichem Lernen. Ausgewählte Produkte aus den besuchten Betrieben werden genauer untersucht und zum Ausgangspunkt für Fragen, Experimente und Unterrichtsideen.

Die Studierenden beschäftigen sich damit, welche physikalischen Prinzipien, Materialien und technischen Prozesse in einem Produkt stecken und wie sich diese Inhalte für Schüler*innen erfahrbar machen lassen. Im Mittelpunkt steht dabei das forschende Lernen: beobachten, hinterfragen, untersuchen und Zusammenhänge selbst entdecken.

3. VON DER PRAXIS IN DEN UNTERRICHT

Die Erfahrungen aus den Betriebsbesuchen werden anschließend in der Lehrveranstaltung aufgegriffen und weiterentwickelt. Aus Eindrücken, Produkten und technischen Fragestellungen entstehen konkrete Ideen für einen praxisnahen naturwissenschaftlichen Unterricht.

So wird aus dem Besuch eines Industriebetriebs mehr als nur ein Einblick in die Arbeitswelt. Es entsteht eine direkte Verbindung zwischen Hochschule, Industrie und Schule – mit dem Ziel, zukünftigen Lehrerinnen neue Zugänge zu Technik und Naturwissenschaften mitzugeben und Schülerinnen später stärker für diese Themen zu begeistern.

Die Anmeldung zu den Lehrveranstaltungen für Studierende und Lehrer:innen erfolgt über die PH Steiermark im System PHSt online.

Außerschulische Lernorte ist ein Kooperationsprojekt der: