Kaputtreparieren erwünscht!
Faszination Industrieprodukt
Schüler*innen ab der 5. Schulstufe sollen im Rahmen des Unterrichts ein Industrieprodukt in der Schule analysieren. Zerlegen, erwärmen, draufhauen: Alles ist im Zuge der Regionalen Produktanalyse erlaubt!
Ziel ist es, unter Anleitung von Pädagogen*innen herauszufinden, wie schulische Inhalte und regionale Produkte zusammenpassen. Dazu sollen fächerübergreifend Themenstellungen erarbeitet werden. Denn wie viel Naturwissenschaft, Geografie und Deutsch steckt in einem Industrieprodukt? Wie wird aus einem Rohstoff ein fertiges Produkt, wie bewerbe ich meine Erzeugnisse und wie kalkuliere ich den Preis?
Erfolgsstrategie: Lebenswelt der Schüler*innen
Die Regionale Produktanalyse ist ein beliebtes Projekt bei Schüler*innen aller Schultypen. Und auch jüngere Schüler*innen finden sich in diesem Konzept wieder. Vor allem dann, wenn das Produkt ihren Alltag berührt. Ob es im Haushalt, im lokalen Supermarkt oder im persönlichen Smartphone zu finden ist, Schüler*innen können sich mehr für Dinge begeistern, zu denen sie einen Bezug haben.
Eine „runde“ Sache
Das Projekt erfreute sich seit einigen Jahren großer Beliebtheit, weil neben dem Kennenlernen eines Produktes auch eine Betriebsbegegnung* stattfindet. Durch die Auseinandersetzung mit dem Betrieb wird die Aktionslinie zu einer schönen „runden“ Sache.
Pädagogen*innen können die Regionale Produktanalyse als Fortbildung geltend machen, denn sie wird in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Steiermark durchgeführt. Die aktuelle Lehrveranstaltungsnummer sowie der Termin der Begleitlehrveranstaltung ist dem PHSt-Online Anmeldesystem zu entnehmen.
*Betriebsbegegnungen können je nach Situation real und/oder virtuell stattfinden.